Das war 2011

Schönzeit

Weil ich weiß, dass ein Bild mehr als tausend Worte sagen kann, sage ich heute 1001 Worte. Zählt mit.

Weil ich weiß, dass ein Bild mehr als tausend Worte sagen kann, sage ich heute 1001 Worte. Zählt mit. Ich bin auf eine Blogparade gestoßen, die nichts Großes verlangt, keine großen Herausforderungen birgt. ruft auf seinem Blog ganz einfach dazu auf, unser persönliches Bild des Jahres 2011 zu küren, dieses zu posten und kurz zu erklären, warum dieses eine Bild unser Jahr 2011 am besten beschreibt. Bis hierhin: 49 Wörter. Ich habe also all meine Festplatten durchforstet. Schließlich bin ich darauf gekommen, dass keines der Fotos, die ich 2011 geschossen habe, meinen Ansprüchen an das vergangene Jahr genügt. Für mich war 2011 verdammt bewegend und aufwühlend. Wie soll man so etwas abbilden? Ein befreundeter Fotograf hat mir mal gesagt, dass er versucht ein Stück seiner Realität abzubilden. Die Betonung lag dabei auf „versuchen“. Bis hierhin: 112 Wörter.
Ich könnte euch nun mit den verbleibenden 889 Wörtern erklären, warum es mir so schwer fällt, meine Realität in Momenten, Bruchteilen von Sekunden abzubilden. Stattdessen zeige ich euch ein Foto, dass ich im September 2011 mit meinem Handy am Wiener Bahnhof Hütteldorf geschossen habe. Es ist nichts Weltbewegendes, nichts Großes und es birgt auch keine Herausforderungen. Es zeigt ganz schlicht und einfach etwas, woran ich nicht nur 2011 geglaubt habe: Im Unüberschaubaren findet sich immer etwas Schönes, etwas Wunderbares, was jegliche Probleme mit einem Schlag relativiert. Wenn ihr Zeit habt, denkt euch in 805 Wörtern euren Teil zu meinem Bild.

Ich weiß was, was du nicht weißt.
Weiliewei

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