Geld zu verschenken

Geld zu verschenken

Weil ich weiß, dass ich einen Hang zum Anormalen habe, habe ich mitten in der Grazer Innenstadt aus journalistischem Interesse Geld verschenkt.

Weil ich weiß, dass ich einen Hang zum Anormalen habe, habe ich mitten in der Grazer Innenstadt aus journalistischem Interesse Geld verschenkt. Vier Stunden im strahlenden Sonnenschein. Insgesamt lagen sechs Euro in meiner weißen Tupperdose. Die traurige Bilanz: Vier Passanten bedienten sich, einer bot mir einen Job als Vitalsaft-Vertreter an, kaum einer wollte wahrhaben, dass ich einfach Gutes tun wollte. Die wertvolle Erkenntnis: Wie benebelt Menschen wirklich sind, wird einem erst dann bewusst, wenn man ihnen etwas Unerwartbares vor die Nase hält. Da ein Bild unter Umständen mehr als 550 1- und 2-Cent Münzen sagen kann, versuche ich den Grundtenor meiner Erfahrungen in einem Bild einzufangen. Die gesamte Reportage kann man in der Juni-Ausgabe (2010) des Grazer Straßenmagazins MEGAPHON nachlesen.  Lust auf mehr? Mehr Geld zu verschenken hat Thomas Seiger auf seinem Blog und bei Facebook.

Update: Das “MEGAPHON” hat meinen Artikel zum “International Streetpaper Award” eingereicht – Mal sehen, was draus wird.

Ich weiß was, was du nicht weißt
Weiliewei

    • na wunderbar.. wenn ich das nächste mal in Graz bin, werd ich mich jedenfalls bei dir melden!
      wenn du da Zeit hast, dann dreh heute zwischen 19 und 20.15 das Radio auf.. hab eine FM4-Jugendzimmersendung zum Thema Geldverschenken.

      liebe Grüße aus Wien,
      Tom

  • Ich muss ehrlich gesagt zugeben, dass ich auch nicht weiß, wie ich reagiert hätte, wenn mir jemand wildfremdes in der Stadt Geld schenken möchte. Ich mein, klar von außen betrachtet total nett von dir, aber ich wäre sich einfach weiter gelaufen und hätte mir gedacht ‘Was ein Vogel’- Habe trotzdem gern deine Erfahrungen darüber gelesen!

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