Christian Krall

BlitZlide – Schauspielliebe

Mit dem Porträt eines jungen Kärntner Schauspielkollegen fing vor ein paar Monaten an, was ich heute als eine neue Präsentationsform vorstelle.

Mit dem Porträt eines jungen Kärntner Schauspielkollegen fing vor ein paar Monaten an, was ich heute als eine neue Präsentationsform vorstelle. Es handelt sich dabei um eine Abwandlung schnöder Audioslideshows, die meiner Meinung nach mindestens drei große Schwächen haben: Sie sind zu opulent, zu statisch und vor allem zu lang. Die Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung liefert einige anschauliche Beispiele.
Wie verbindet man Fotografie und Sound noch effektiver und onlinegerechter? Die Arbeit an eingangs erwähntem Porträt hat mich auf die zündende Idee gebracht. Mein Freund und Schauspieler Christian Krall lebt und liebt sein Metier.
Sein Leben besteht aus der darstellenden Kunst, ein wenig Blut, Zigaretten und Lebensmitteln. Alles in allem wirkt das, was ihn ausmacht wie ein Schock, ein Impuls, ein Blitz, der ihn irgendwann durchfahren hat und seinen Lebensweg für immer zeichnet – BlitZlide!
BlitZlides sind meine Antwort auf langatmige Audioslideshows. In maximal 30-40 Sekunden wird die Essenz einer Person, eines Themas oder eines Problems blitzartig wiedergegeben. Zwei oder drei kurze allessagende Originaltöne sind Kernelement der BlitZlide. Rein Gestalterisch folgen rasende Fotoserien auf einen ruhigen Einstieg. Ummalt wird das Ganze von entsprechender Musik oder atmospärischen Geräuschen. Klimax der BlitZlide ist schließlich der springende Punkt eines Themas oder einer Person, gleich ob in Bild oder Ton.
Hier das BlitZlide-Beispiel von der Schauspielliebe (Vielen Dank nochmal an Christian Krall):

Ich werde dieses Medienexperiment fortführen (als nächstes ist ein BlitZlide-Projekt für die steirische Plattform 25 geplant) und bin gespannt auf etwaige Reaktionen, Kritiken und Anregungen – Vielleicht findest du den Blitz, der dich ausmacht?

Ich weiß was, was du nicht weißt.
Weiliewei

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