BLANK 5 - Magazin der Leidenschaft

BLANKer Wahnsinn

Normalerweise halte ich nichts von abgedroschenen Schlagerphrasen. Bei dem Magazin, das ich euch heute vorstellen möchte, mache ich mit bestem Gewissen eine Ausnahme: "BLANK5" ist der blanke Wahnsinn.

Normalerweise halte ich nichts von abgedroschenen Schlagerphrasen. Bei dem Magazin, das ich euch heute vorstellen möchte, mache ich mit bestem Gewissen eine Ausnahme: “BLANK5” ist der blanke Wahnsinn. Die Geschichte hinter diesem Printprodukt ist schnell erzählt: Am Studiengang “Journalismus und PR” der Grazer FH Joanneum darf jeder Abschlussjahrgang in Eigenregie ein Magazin auf die Beine stellen. Die erste Ausgabe von “BLANK” ist 2008 erschienen. Damals ging es um alles mögliche und denkbare, um steirisches und globales, um Print und Web. Der Name des Magazins war Programm: Fill in the blank. Fülle die leeren Seiten des Hefts sinnvoll mit _ _ _ _ _ _ _ _ _ _. Dementsprechend unaufgeregt und solide ist “BLANK 1” schließlich geworden. Blanker Wahnsinn sieht anders aus.
Mit der Zeit hat sich das Projekt natürlich weiterentwickelt. Der Name ist geblieben, die Ansprüche an das Endprodukt sind immer größer geworden. In diesem Semester stand ich schließlich mit meinen 26 Jahrgangskollegen vor “BLANK”. Wir waren bereit, wollten loslegen und den ganzen Spaß hinter uns bringen. Letzte Schweißpartie vor dem ersehnten Ende des Studiums. Ein Thema für unser “BLANK5” war ziemlich schnell gefunden: Leidenschaft. Und dann? Wie macht man eigentlich so ein Magazin? Meine Studienkollegen Markus und Mario haben alle Entscheidungs- und Arbeitsprozesse in ein flottes Filmchen verpackt:

Wie ihr in dem Video seht, durfte ich zusammen mit einer Kollegin den Chefredakteur unserer BLANK-Readaktion mimen. Grundsätzlich geil. Chef zu sein hat was. Man hat das Sagen, wenn es hart auf hart kommt. Was soll ich euch sagen? Bei der Arbeit an unserem Magazin der Leidenschaft ist es sehr oft hart auf hart gekommen. Da die Arbeit an “BLANK 5” im Lehrplan vorgeschrieben ist, fanden sich recht bald diejenigen, die das Projekt tragen und diejenigen, die sich mittragen lassen. Mir ist das gegen den Strich gegangen. Also habe ich vorgeschlagen, dass wir dem Projekt einen Mehrwert verleihen, um ein bisschen mehr Drive, Elan und Überzeugung ins Spiel zu bringen. Ich habe vorgeschlagen einen Teil der Erlöse, die wir durch Anzeigenkunden reinbekommen, an den Hospizverein Steiermark zu spenden. Wer Menschen körperlic und seelisch in den Tod begleitet, braucht jede Menge zwischenmenschliche Leidenschaft. Das wiederum verdient Unterstützung.
Lange Rede, kurzer Sinn: Die “BLANK 5” Redaktion hat 800 Euro an den steirischen Hospizverein gespendet, alle Studniks haben sich am Riemen gerissen und die Präsentation des Heftls ist ein Erfolg gewesen. Und wo bleibt jetzt der Wahnsinn? Hört sich doch alles recht normal an. Für mich war es der absolute Wahnsinn zu beobachten, wie aus dem Input von 27 Studierenden ein Ganzes geworden ist, wie einzelnes Leid, einzelne Erfahrungen und Erlebnisse zu einem leidenschaftlichen Gesamtbild geworden sind. Aus einem im Lehrplan vorgeschriebenen Studienprojekt ist ein Magazin geworden, hinter dem man aus Überzeugung stehen kann. wie überzeugt ich von “BLANK 5” bin, habe ich in eine ruhrpöttische Reimerei verpackt. Klickt auf meine Notizen und lasst euch von dem leidenschaftlichen Wahnsinn anstecken, die ich während des Projekts gespürt habe:

Meine liebe Kollegin Johanna hat ein paar richtig lässige Fotos von unserer Magazin-Präsentation gemacht. Schaut euch die doch auch einfach mal an. Ein Hoch auf die Leidenschaft und den blanken Wahnsinn.

Ich weiß was, was du nicht weißt.
Weiliewei

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